KURZ VITA

 

„mit ätherisch betörender Stimme, meisterhaften Koloraturen

und einem schauspielerischen Talent, dass der Zuschauer vergisst,

auf das Schriftband mit der Übersetzung zu achten."
(Kritik zu Teseo)


Der aus Graz (Österreich) stammende Countertenor Thomas Diestler erhielt seine Ausbildung an den Musikhochschulen Graz und Wien. 

 

Er war Preisträger mehrerer Stipendien welche ihm u.a. Masterclasses an der 

Neuen Opernschule Zürich (NOZ) und dem American Institute for Musical Studies (AIMS) ermöglichten aus welchem er 1997 als Preisträger des Meistersinger-Wettbewerbes hervorging.

 

1999 debütiert er bei der Münchner Biennale in Babette Koblenz´ Oper „Recherche“ und arbeitet seitdem als freischaffender Countertenor. 

Er ist Gast zahlreicher (barocker) Festivals u.a. Hallenser Festspiele, Potsdamer Festspiele Sanssouci, dem Konzerthaus Wien, der Tonhalle Zürich und zahlreichen europäischen Bühnen u.a. dem

Aalto Theater Essen, dem Staatstheater Nürnberg, der Bayerischen Staatsoper, dem 

Bayerischen Staatsschauspiel, Theatro Real Bury St. Edmunds, London´s Britten Theatre, dem Pfalztheater Kaiserslautern, dem Tiroler Landestheater, oder dem  Fürstbischöflichen Opernhaus Passau.

 

Dabei galt neben u.a. Vivaldis Opern Orlando furioso und Montezuma oder Purcells A Fairy Queen sein barockes Hauptaugenmerk vor allem den Händelschen Bühnenwerken, in welchen er die großen Charaktere seines Faches in Opern wie u.a. Giulio Cesare, Rodelinda, Amadigi di Gaula, Teseo, Ariodante, Ottone, Partenope, oder Alceste verkörperte.

Dabei wurde von der Presse neben seiner Koloraturwendigkeit stets auch sein bewegliches, eindrucksvolles Spiel hervorgehoben. Seine „dunkel timbrierte, warme Stimme" bescherte ihm darüberhinaus große Beachtung in seinem von der Presse als „ätherisch schön" bezeichneten Oberon in Brittens „A Mid-summer Night´s Dream" und dem Edgar in Aribert Reimanns „Lear".